Rezension
Rezension von
Stella H, Rezensent*in
"Nachts, wenn alles schläft: Eine Wichtelgeschichte" von Outi Kaden ist ein Bilderbuch der etwas anderen Art. Denn statt herkömmlicher Illustrationen werden hier Fotografien dargestellt, die die Wichtel in ihrem Zuhause bei den Menschen zeigen. Dazu wurde unter anderem die Wohnung der Wichtel ähnlich wie ein Puppenhaus als Modell gebaut und dann fotografiert. Einmal sieht man von hinten sogar ein schlafendes Kind. Da sieht man besonders gut, dass es sich um Fotos handelt. Auch die Perspektive ist eine besondere, denn man sieht alles aus der Perspektive eines Wichtels.
Wir begleiten die Wichtel, wie sie nachts nach den Menschen schauen und in ihrer Wohnung zusammenleben. Dabei lernen wir auch ihre Eigenheiten kennen, so ist Matis beispielsweise gerne zu Späßen aufgelegt und der Großvater kann wohl gut backen.
Besonders gefällt mir, dass es auf den Bildern so unglaublich viel zu entdecken gibt, weil die modellierten Szenen so originell gestaltet sind. Da hängt statt eines Bildes Knöpfe an der Wand oder ein Schneckenhaus dient als Badezimmerlampe. Wer genau hinsieht, entdeckt sogar ein Foto an der Wand, das die Autorin und den Illustrator Robert Scheffner zeigt. Tolle Idee!
Der Text ist kurz und doch reicht er aus, um eine vollständige Geschichte zu erzählen, der man gerne folgt. Die Sprache ist verständlich und ein wenig nostalgisch. Das fördert das Sprachgefühl der Kinder. Wörter wie kichern und kleckern liest man heutzutage ja auch nicht unbedingt in jedem Kinderbuch. Hier sind diese Wörter passend eingebaut und verleihen der Geschichte eine wohlige Atmosphäre.
Wir begleiten die Wichtel, wie sie nachts nach den Menschen schauen und in ihrer Wohnung zusammenleben. Dabei lernen wir auch ihre Eigenheiten kennen, so ist Matis beispielsweise gerne zu Späßen aufgelegt und der Großvater kann wohl gut backen.
Besonders gefällt mir, dass es auf den Bildern so unglaublich viel zu entdecken gibt, weil die modellierten Szenen so originell gestaltet sind. Da hängt statt eines Bildes Knöpfe an der Wand oder ein Schneckenhaus dient als Badezimmerlampe. Wer genau hinsieht, entdeckt sogar ein Foto an der Wand, das die Autorin und den Illustrator Robert Scheffner zeigt. Tolle Idee!
Der Text ist kurz und doch reicht er aus, um eine vollständige Geschichte zu erzählen, der man gerne folgt. Die Sprache ist verständlich und ein wenig nostalgisch. Das fördert das Sprachgefühl der Kinder. Wörter wie kichern und kleckern liest man heutzutage ja auch nicht unbedingt in jedem Kinderbuch. Hier sind diese Wörter passend eingebaut und verleihen der Geschichte eine wohlige Atmosphäre.