Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry
Roman
von Gabrielle Zevin
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Erscheinungstermin 29.08.2025 | Archivierungsdatum 30.09.2025
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Zum Inhalt
A.J. Fikry, der Besitzer der einzigen Buchhandlung auf Alice Island, durchlebt eine schwere Zeit: Seit dem Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück, der Buchladen läuft schlechter denn je, und zu allem Überfluss wurde auch noch sein wertvollster Besitz, eine seltene Erstausgabe von Edgar Allan Poe, gestohlen. Doch als A.J. eines Tages eine überraschende Entdeckung im Laden macht, löst das eine Kette von Ereignissen aus, die sein Leben völlig auf den Kopf stellen - und ihn die Welt noch einmal mit ganz neuen Augen sehen lassen.
So unterhaltsam wie berührend: eine unvergessliche Geschichte über Neuanfänge und zweite Chancen.
A.J. Fikry, der Besitzer der einzigen Buchhandlung auf Alice Island, durchlebt eine schwere Zeit: Seit dem Tod seiner Frau zieht er sich völlig zurück, der Buchladen läuft schlechter denn je, und zu...
Verfügbare Ausgaben
| AUSGABE | Anderes Format |
| ISBN | 9783847902263 |
| PREIS | 16,00 € (EUR) |
| SEITEN | 256 |
Auf NetGalley verfügbar
Rezensionen der NetGalley-Mitglieder
Das ist ein soooo schönes Buch! Sprachlich unglaublich gut geschrieben und dann auch noch die wundervolle Geschichte dazu! Ein definitives must-read!
Das Buch hat mir richtig gut gefallen, allerdings war es auch anders als erwartet, was es nur umso besser macht! Mir gefällt der Schreibstil unglaublich gut und dann auch noch diese wundervolle Lebensgeschichte, die in einer Buchhandlung spielt - ich bin ganz hin und weg!
Buchhändler*in 1829268
"Morgen, morgen und wieder morgen" fand ich großartig und habe mich sehr auf das neue Buch von Gabrielle Zevin gefreut. Unser Fazit im Laden: um Längen besser als eine Moyes, ein Sparks und wie sie alle heißen. Unser Lieblingsbuch im Bücherherbst 2025 für cozy Couchmomente - Tempotaschentücher inklusive!
Buchhändler*in 607591
Das Ende hatte ich so nicht kommen sehen. Es war unterhaltsam, gefühlvoll und teils musste ich (als Buchhändlerin) schmunzeln. Die Figuren sind echt und die Geschichte zauberhaft echt. Es war nicht ganz toll wie Morgen, Morgen und wieder Morgen, aber es hat mir viel Freude gemacht zu lesen und hat mich mit einem wehmütigen Herz zurückgelassen.
Kate R, Rezensent*in
Ich liebe Bücher über Buchhandlungen. Hier wird der kleine Buchladen auf der Insel Alice Island vom abgehalftert verzweifelnden Witwer A.J. geführt. Er ist sechsunddreißig Jahre, verlor kürzlich seine Frau und ist nun ein unversöhnlicher Misanthrop, der die Buchhandelsreisende Amelia schrecklich rüpelhaft behandelt. Ausgerechnet in seiner Buchhandlung entdeckt er ein Findelkind. Der Polizist Lambiase nimmt die Ermittlungen auf, aber da ein Brief dringend darum bittet, man möge sich in der Buchhandlung um das Mädchen kümmern, bleibt sie vorerst bei A.J. und krempelt sein Leben komplett um.
Dieses Buch ist ein gelungener Genre-Mix. Denn die Bücher-Feelgood-Geschichte weist auch eine Leiche auf, ein wertvolles Buch wird gestohlen und die Polizisten ermitteln nicht nur, sie gründen auch einen Buchclub.
Die laufende Erzählung wird immer wieder durch kurze Buchbeschreibungen oder Empfehlungen unterbrochen, die A.J. an seine Adoptivtochter Maya richtet. Was es damit auf sich hat, erfahren wir am Ende der Geschichte, die nicht einmal ein richtiges Happy End hat und die ich dennoch oder gerade deshalb allen Buchwürmern und denen, die es werden wollen, empfehlen kann. Ich wollte gar nicht mehr aufhören zu lesen, so sind mir die wunderbar gezeichneten Figuren auf Alice Island ans Herz gewachsen.
Aus dem Englischen von Renate Orth-Gutmann, Eichborn 2025
Buchhändler*in 1323428
Heartwarming!!! A.J. kommt nicht mehr klar nach dem Tod seiner Frau. Er ist Ende 30 und führt eine kleine Buchhandlung auf Alice Island. Er ist grummelig, trinkt zuviel und seine Buchhandlung läuft auch nur noch eher nebenher. Dann wird ihm auch noch eine seltene Ausgabe von Edgar Allan Poe gestohlen, mit deren Wert er eigentlich mal seinen Lebensabend finanzieren wollte. Aber dann purzelt ihm jemand vor die Füße, der sein Leben komplett auf den Kopf stellt. Eine soooo schöne Geschichte, die einen von Anfang an packt und in ihren Bann zieht. Man wünscht sich einfach so sehr, dass A. J. Fikry wieder auf die Beine kommt und, dass diese Geschichte gut ausgeht. Denn unter dem grummeligen Äußeren verbirgt sich eine weiche Seele.
Man muß allerdings dazu sagen, dass es eine Neuauflage ist und bereits verfilmt wurde.
Rezensent*in 1286111
Eine Buchhandlung, ein mürrischer Buchhändler, ein Waisenkind und viele kleine literarische Begegnungen: Gabrielle Zevin erzählt in "Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" eine Geschichte über Bücher, Verluste und zweite Chancen. Zevin, 1977 in New York geboren, hat in Harvard studiert, als Drehbuchautorin gearbeitet und mit Romanen wie "Morgen, morgen und wieder morgen" oder "Die Widerspenstigkeit des Glücks" internationale Bestseller geschrieben. Ihre Werke wurden vielfach übersetzt, verfilmt und gefeiert – und doch zeigt dieser Roman aus dem Jahr 2014 eine ganz andere, fast zartere Seite von ihr.
Worum geht’s genau?
A.J. Fikry lebt zurückgezogen auf Alice Island und betreibt die einzige Buchhandlung des Ortes. Seit dem Tod seiner Frau hat er sich vom Leben entfremdet, die Geschäfte laufen schlecht und selbst sein wertvollster Besitz – eine rare Poe-Erstausgabe – wird gestohlen. Doch dann passiert etwas völlig Unerwartetes: In seinem Laden wird ein kleines Mädchen zurückgelassen. Maya bringt nicht nur A.J.s geordnetes Leben durcheinander, sondern eröffnet ihm auch neue Perspektiven auf Liebe, Freundschaft und Gemeinschaft.
Meine Meinung
Als ich das Cover zum ersten Mal sah, dachte ich sofort: „Moment, das kenn ich doch!“ – und dann fiel mir auf, dass Gabrielle Zevin dieselbe Autorin ist wie von "Morgen, morgen und wieder morgen". Aber wichtig zu wissen für alle LEser:innen: A.J. Fikry ist fast zehn Jahre früher erschienen, und das merkt man auch. Der Ton ist ganz anders – humorvoller, verspielter und auch inhaltlich gaaanz was anderes.
Schon früh hatte ich das Gefühl, ein Buch für Buchliebhaber:innen in den Händen zu halten. Literaturverweise, Buchgespräche und ironische Kommentare zum Verlagswesen machen den Roman zu einer kleinen Schatzkiste. Besonders gefallen hat mir der Humor, der immer wieder aufblitzt, etwa bei Amelias Date-Erinnerung (S. 12) oder A.J.s bissigen Kommentaren (S. 21). Gleichzeitig schwingen ernste Themen mit: Verlust, Einsamkeit, Krankheit. Und es gibt wieder einige Zitatperlen: „Es ist die heimliche Angst, dass wir nicht liebenswert sind, die uns isoliert…“ (S. 108). Diese Mischung aus Leichtigkeit und Tiefe macht den besonderen Reiz aus.
Maya war für mich anfangs etwas überzeichnet – fast wie ein kleines Wunderkind –, und ich war überrascht, wie schnell A.J. sich entschließt, sie zu behalten. Doch gerade sie bringt eine besondere Wärme in die Geschichte. Schön fand ich auch die Briefe, die A.J. schreibt und die wie eine Klammer um den Roman liegen. Meine Vermutung, dass es auf etwas sehr Trauriges hinausläuft, hat sich bestätigt, aber der Roman verliert dabei nie seine Hoffnung.
Zevins Schreibstil ist leicht, fast unaufgeregt, aber immer wieder gespickt mit Sätzen, die man sich sofort markieren möchte: „Wir lesen, um zu wissen, dass wir nicht allein sind. Wir lesen, weil wir allein sind. Wir lesen und sind nicht allein.“ (S. 170) oder „Wir sind in der Zeit, die wir hier verbringen, nur Liebe. Die Menschen, die wir geliebt haben. Das macht uns froh. Und ich glaube, es ist das, was weiterlebt.“ (S. 171). Das Buch ist also nicht "nur" ein Roman, sondern auch Zevins persönliches Manifest für das Lesen selbst.
Nebenfiguren wie Lambiase, der Polizist mit Buchclub-Leidenschaft, oder die herrlich skurrilen Kund:innen machen das Ganze noch bunter. Einzig mit den Zeitsprüngen habe ich mich manchmal etwas schwergetan – sie waren für mich nicht immer fließend, auch wenn Mayas Alter immer wieder Orientierung geben sollte.
Fazit
"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist kein Roman voller Action oder Dramatik, sondern ein stilles, berührendes Buch über Gemeinschaft, Verlust und zweite Chancen. Empfehlenswert für alle, die sich von Büchern gerne trösten lassen und die leisen Töne lieben, weniger für jene, die eine stringente, temporeiche Handlung erwarten. Danke an @netgalley und den @eichbornverlag für das Rezensionsexemplar.
Handlung:
Ein trauernder Besitzer einer kleinen Buchhandlung verliert nach dem Tod seiner Frau jeglichen Lebensmut und muss zudem den Diebstahl eines wertvollen Buches verkraften. Eine unerwartete Entdeckung in seinem Laden bringt jedoch neue Hoffnung und verändert sein Leben grundlegend.
Rezension:
Es war interessant zu sehen wie sich die Hauptfigur im Verlauf der Geschichte entwickelt hat.Die Geschichte hat auch gezeigt wie sich ein Mensch durch ein Ereignis /einen anderen Menschen zum Positiven verändern kann.Zuletzt gefiel mir, dass es trotz des traurigen Schicksals, ein gutes Ende gab.
Sehr empfehlenswert!
Danke an Netgalley, den Verlag und die Autorin.
Buchhändler*in 1632239
Eine wunderschöne, traurige und berührende Geschichte. Am Anfang war ich mir etwas unsicher, wohin sich die ganze Sache entwickelt, es erschien mir alles etwas wirr, aber nach einigen Kapiteln war klar: Es sind die liebevollen Charaktere, die man sofort ins Herz schließt, und den Roman zum Leuchten bringen. Brummiger, verlorener, unglücklicher Buchhändler verliebt sich in eine kreative und verspielte junge und taffe Verlagsvertreterin, obendrein schenkt ihm ein junges Mädchen die Freude am Leben. Ein Buch, welches ich gerne empfehlen werde.
Christina M, Buchhändler*in
Ein Roman über zweite Chancen und wie sehr ein Kind das Leben eines Menschen verändern kann. Wunderbar zu Herzen gehende Lektüre!
So erstanlich finde ihc das Leben von A. J. nicht, er ist Buchhändler und Witwer.. Etwas knurrig und mit festen Ansichten. über Bücher. Er mag Kurzgeschichten im Gegensatz zu mir., zu einigen anderen Themen teile ich seine . Das macht diese Geschichte interessant. Er gibt zu bekannten Kurzgeschichten vor jedem Kapitel eine Kurzrezension ab. Kurz und Knackig.. Das was er schreiben lässt, ist nachvollziehbar und zeitgt das eine Rezi nicht lang sein muss.
Dazu wird von seinem Leben erzählt, eine neue Frau, ein adoptiertes Kind.
Im Mittelpunkt aber immer die Buchhandlung und die Bücher.
Die Worte die die Autorin A. J. in den Mund legt, waren ein tolles Meinungsbild zu vershiedenen Autoren und ihren Werken, Roald Dahl oder Edgar Allan Poe, alle bekommen zu ihren bekanntesten Werken einen Kommentar.
Die Lebensgeschichte dagegen ist eher austauschbar. Nette Protagonisten, eher unscheinbare Nebenfiguren, eine alltägliche Umgebung zumindstens in der Literatur.
Leider ist deises Buch schon vor 11 Jahren schon einmal erschienen: Unter dem Titel "Die Widerspändigskeit des Glücks". Während des Lesens das Gefühl zu haben, das habe ich schon mal gelesen, hat die Autorin kopiert? ist schlimm. Denn ich habe ihr mit diesen Gedanken Unrecht getan. Es sollte meiner Meinung nach erwähnt werden das es eine Neuauflage. ist. Denn das alte Buch steht in meinem Regal und dieses habe ich als Leseexemplar erhalten, aber wenn ich es gekauft hätte wäre das sehr ärgerlich gewesen.
Buchhändler*in 516281
Dieser Roman handelt von Büchern und deren Auswirkungen auf die Menschen.
Der Protagonist A.J. ist ein zurückgezogener, grummeliger Buchhändler. Nach dem Tod seiner Frau lässt er niemanden an sich ran, zumindest bis Maya in seinem Leben auftaucht.
Das Setting, die Buchhandlung, doch auch die VerlagsmitarbeiterInnen und AutorInnen hatten für mich als Buchhändlerin schon eine starke Anziehungskraft.
Die Wandlung von A.J., seine Gedanken und die Kombination unterschiedlicher Charaktere machen dieses Buch besonders.
Lehrende*r 1197203
Ich mochte die Charaktere in diesem Buch wirklich sehr. A.J. Fikry, der eigenbrötlerische Besitzer der einzigen Buchhandlung auf Alice Island, ist eine wunderbar vielschichtige Figur: verschlossen, leicht mürrisch, aber zugleich verletzlich und liebenswert. Seine Trauer über den Verlust seiner Frau und die schwierigen Zeiten im Buchladen machen ihn menschlich und greifbar, und man fiebert mit, wie sich sein Leben langsam wieder öffnet.
Die Geschichte entwickelt sich ruhig, aber beständig, und die überraschende Entdeckung in seinem Laden bringt charmante, humorvolle und berührende Momente, die die Erzählung auflockern. Besonders gefallen hat mir, wie kleine Gesten, Begegnungen und Bücher selbst A.J. helfen, die Welt mit neuen Augen zu sehen und wieder Vertrauen und Freude zuzulassen.
Manchmal ist die Handlung vorhersehbar, aber die Wärme, die liebevoll gezeichneten Nebenfiguren und die Botschaft über Neuanfänge und zweite Chancen machen das Buch zu einem schönen, herzerwärmenden Leseerlebnis. Das erstaunliche Leben des AJ Fikry ist unterhaltsam, emotional und einfach ein Buch zum Wohlfühlen.
Anja L, Buchhändler*in
Der Roman erschien erstmals 2014 unter einem anderen Titel bei einem anderen Verlag. Jetzt wurde er vom Eichborn-Verlag entstaubt und zu meiner großen Freude zurück in die Buchhandlungen geholt. Es gibt sogar eine Verfilmung, die allerdings nur über Streaming-Dienste erhältlich ist. Großartig und äußerst gelungen, ist der Charakter des bärbeißigen Buchhändlers, der auf einer kleinen, fiktiven Insel die einzige Buchhandlung führt. Ein wunderbares Buch voller herrlicher Wortwitz-Dialoge. Nur das Ende hätte ich mir anders gewünscht. Warum? Verrate ich nicht - sonst würde ich ja spoilern ;-)
Bibliothekar*in 1164387
Das erstaunliche Leben wir nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt sondern in Zeitsprüngen. Als ich mich eingelesen habe, konnte ich das Buch schwer weglegen.
Die Geschichte ist humorvoll und etwas melancholisch. Seit dem Tod seiner Frau ist Fikry noch grummeliger und lässt niemanden an sich heran. Außer seinen Büchern und seiner Buchhandlung, die durch seine verschlossene Art nicht so gut läuft.
Der Verlust eines wertvollen Buches lässt ihn vollends die Fassung verlieren.
Eines Tages jedoch tritt Maya in sein Leben und von nun an ändert sich alles. Der Roman stellt die großartige Wirkung von Geschichten in den Vordergrund, erzählt von Verlust und Neuanfang.
Jeder der Geschichten rund um Bücher mag ist hier richtig beraten.
Nicole W, Buchhändler*in
Ich bin ja ein großer Fan von ihrem Roman "Morgen morgen und wieder Morgen" und auch dieses schmale Bändchen hat mich wieder total begeistert.Es geht um den Buchhändler A.J.Fikry, dersich nach dem Tod seiner Frau total zurück zieht und keinen an sich ranlässt.Doch dann steht plötzlich ein junges Mädchen im Laden und alles verändert sich. Die Geschichte ist so tiefgründig und liebenswert erzählt, auch wenn die Ebenen häufiger wechseln, aber da gewöhnt man sich dran. Zuletzt ist es natürlich auch ein Buch für alle Buchliebgaber.
Clara K, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Ich habe „Tomorrow, tomorrow and tomorrow“ letztes Jahr gelesen und geliebt und musste dieses Buch dann natürlich auch haben. Habs weggeatmet und geliebt. Klare Empfehlung!
Nach "Morgen, morgen und wieder morgen" habe ich mich sehr auf ein neues Buch von Gabrielle Zevin gefreut.
Und es hat sich gelohnt. Es ist so eine großartige Geschichte die ich sehr geliebt habe.
Julia R, Buchhändler*in
Ein tolles Buch. Ich wusste nach dem Klappentext nicht genau was mich erwartet und wurde dann richtig mitgerissen. Gabriele Zevin schreibt besondere Geschichten, die keinem Klischee folgen und trotzdem realitätsnah und zauberhaft sind. Gerade dadurch bleibt es eben immer ein bisschen unvorhersehbar. Alles ist am Ende Rund, hat mir gut gefallen.
Die große Liebe zu Büchern
Der Roman ‘Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry‘ von Gabrielle Zevin wird nicht in chronologischer Reihenfolge erzählt, sondern mit Zeitsprüngen. In den von der Autorin gewählten Erzählstil muss man sich einfinden. Doch sehr schnell erkennt man den Charme des Buches und taucht ein in eine herzerwärmende, humorvolle und etwas melancholische Geschichte. Die Charaktere sind ein wenig skizzenhaft gezeichnet. Leicht folgt man ihren Gedanken und Gefühlen, die mich doch sehr nachdenklich stimmen konnten.
A.J. Fikry ist ein grummeliger Griesgram, der seine Frau verloren hat und die Menschen um sich herum sehr distanziert, ja unfreundlich behandelt. Er besitzt einen kleine Buchlanden auf der pittoresken Insel Alice, der nicht besonders gut läuft. Doch seine Liebe zu den Büchern ist alles was ihm geblieben ist. Da ist es nur allzu verständlich, dass ihm der Verlust eines wertvollen Buches aus der Fassung bringt. Eines Tages jedoch tritt die kleine Maya in sein Leben und von nun an ändert sich nicht nur sein Alltag.
Der Roman erzählt vom Verlust und Neubeginn, stellt die großartige Wirkung von Geschichten in den Mittelpunkt. Die Wandlung von A.J. Fikry hat etwas berührendes. Warum er an Maya immer wieder Buchempfehlungen richtet, wird im Laufe der Erzählung geklärt.
Joulina W, Rezensent*in
Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry ist ganz klar ein Herzensbuch: Ein Bücherladen auf einer kleinen Insel, ein grummeliger Besitzer voller Verlustschmerz und eine plötzlich auftauchende Überraschung – all das verwandelt sich in eine Geschichte über Liebe, Lesen, Gemeinschaft und zweite Chancen. Ich habe mich jede Seite lang warm gelesen und dabei über alles nachgedacht: von seltenen Erstausgaben bis zu den Menschen, die uns verändern.
Die Erzählweise ist charmant, mit einer Prise Humor und so viel Gefühl, dass selbst kleine Szenen – ein Gespräch über Lieblingsbücher, der Duft alter Seiten – enorm nachhallen. Ich habe gelacht, mich ein bisschen verloren gefühlt und letztlich getröstet. Klar, manche Drehungen sind berechenbar – aber genau das macht den Zauber dieses Buches aus: Es ist nicht perfekt, aber voll von Wärme und Ideen, an die man sich gerne klammert. 5 von 5 Sternen.
Rezensent*in 1142567
Gabrielle Zevins Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry ist eine leise, zugleich tief bewegende Geschichte über Verlust, zweite Chancen und die unerwartete Macht von Begegnungen. Im Mittelpunkt steht der Buchhändler A.J. Fikry, ein Mann, der sich nach dem Tod seiner Frau in Zynismus und Einsamkeit zurückzieht. Doch das Leben überrascht ihn, als ein kleines Mädchen in seinem Laden auftaucht und sein wohlgeordnetes, trauriges Dasein durcheinanderbringt. Aus dieser unscheinbaren Wendung entfaltet Zevin ein feines Porträt über Menschlichkeit, Liebe und das Weiterleben, wenn man längst aufgehört hat, daran zu glauben.
Was Zevins Stil so besonders macht, ist ihre Fähigkeit, das Alltägliche bedeutsam wirken zu lassen. Sie braucht keine großen Dramen oder überzogenen Emotionen – sie beobachtet genau, beschreibt einfach, ehrlich, manchmal mit leichtem Spott, aber immer mit Empathie. Ihre Dialoge sind witzig und klug, ihre Figuren fehlerhaft, aber liebenswert. Das Leben von A.J. Fikry ist nicht erstaunlich, weil es außergewöhnlich wäre, sondern weil es so normal ist: voller kleiner Enttäuschungen, zarter Hoffnungen und Momente, die man fast übersehen könnte.
Zevin gelingt es, aus dieser Schlichtheit Tiefe zu gewinnen. Sie zeigt, dass Liebe nicht perfekt sein muss, um echt zu sein, und dass Glück oft dort entsteht, wo man es nicht sucht. Der Roman ist kurz, aber vollkommen rund – kein Wort scheint zu fehlen. Er lässt einen lächelnd, ein bisschen wehmütig und doch tröstlich zurück. Ein Buch, das nicht laut beeindruckt, sondern still nachhallt – wie ein Gespräch, das man im Kopf weiterspinnt.
Nadine M, Buchhändler*in
Ich habe noch nie so stark bei einem Buch weinen müssen. Was für ein Buch. Es ist das erste Buch dieser Autorin, das ich gelesen habe und ich war positiv überrasch, weil mich ihr bekanntestes Buch gar nicht interessiert. Ich liebe Bücher über Buchhändler und Buchläden und somit war das natürlich schon mal ein Pluspunkt für das Buch. Für mich ist es ein absolutes Wohlfühlbuch mit Tiefgang und Herzschmerz und glaube, dass es ganz vielen Lesern gefallen wird. Vielleicht auch für Gilmore Girls Fans. :D
A.J. Fikry betreibt auf Alice Island eine kleine Buchhandlung. Er gilt als verschroben und griesgrämig. Dies hat jedoch einen Grund. Seine Frau ist bei einem Autounfall verstorben und es zehrt schon heftig an ihm. Als dann auch noch sein wertvollster Besitz, eine Erstausgabe von Edgar Alan Poe, gestohlen wird, scheint alles aussichtslos. Doch dann macht er eine überraschende Entdeckung in seinem Buchladen und von da an ist nichts mehr, wie es war.
Der Klappentext hatte mich sofort und als ich anfing, die Geschichte zu lesen, konnte ich nicht mehr loslassen. Ich las und las und auf einmal war das Buch zu Ende … und ich kämpfte mit den Tränen. Die Autorin hat mich mit ihrem Schreibstil so sehr packen können und die Story an sich hat mir den Rest gegeben.
Ich möchte nicht spoilern, denn was einem erwartet, als A.J. seine Entdeckung in dem Buchladen macht, ist außergewöhnlich, wunderbar, nachdenklich, hoffnungsvoll, chaotisch, liebevoll, besitzergreifend und vor allem eins: lebensbejahend.
A.J. ist ein mürrischer Mann, der nach dem Tod seiner Frau in eine Depression stürzt. Er fängt an zu trinken, ist Menschen gegenüber respektlos und will eigentlich nur noch eins: endlich mit allem abschließen, aber er weiß nicht, wie. Bis die Entdeckung in sein Leben tritt. Ab da ist alles anders. Und dies mit einer Intensität, die ich ihm zu Anfang gar nicht zugetraut hatte.
Wir nehmen an A.J.s Leben teil, lernen ihn kennen, verfolgen seinen Werdegang, entdecken, was in ihm steckt und begleiten ihn bis zum Schluss des Buches. Wir treffen auf Personen, die seinen Weg gekreuzt haben und noch kreuzen werden. Und entdecken dabei auch, wie erstaunlich doch alles zusammenhängt.
A.J. ist eine außergewöhnliche Person und er zeigt uns, dass man mit Mut und Ausdauer, mit entschlossenem Willen und einer kleinen Portion Glück ein Leben führen kann, welches sinnvoll und erfüllend sein kann.
Die Autorin hat hier etwas Liebevolles und Unerwartetes geschaffen und gezeigt, was passieren kann, wenn man nur will.
Meggies Fussnote:
Ein Buch fürs Herz.
Buchhändler*in 1477326
Gabrielle Zevin hat mit "Das erstaunliche Leben des A. J. Fikry" eine lebensbejahende Geschichte über einen beinahe-Absturz und die emotionale Behandlung mit Liebe, Hoffnung und Zuversicht geschrieben - und über den Kreislauf des Lebens (des A. J. Fikry).
A. J. Fikry ist der verwitwete Inhaber der Buchhandlung von Alice, einem kleinen Insel-Ort mit einer sehr anspruchsvollen, literarisch geprägten Buchhandlung. Nach dem Tod seiner Frau hat der ehemalige Literaturstudent Probleme mit menschlichem Kontakt. Alles ändert sich, als er bestohlen wird und unverhofft zum Adoptivvater eines aufgeweckten Mädchens wird. Ihr Auftauchen verändert das ganze Dorf. Auf das Vaterglück folgt auch das Liebesglück und letztlich der Tod - der Kreislauf wird mit dem Auftauchen des nächsten Verlagsvertreters in der nun vom Ex-Polizisten-geführten Buchhandlung begrüßt wird - geschlossen.
Die Autorin fängt den sozialen Raum Buchhandlung gut ein und changiert oft knapp am Kitsch vorbei. Nebenbei gibt sie einige Literaturtipps ab und gibt ihrem Protagonisten die Möglichkeit zu wachsen. Was dem Roman aber - anders als ihrem Vorgänger - fehlt ist eine wirklich in die Tiefe gehende Kernbotschaft. Er ist wie ein guter Liebesfilm mit einem Hauch von ernsthafter Botschaft. Der Umgang mit Trauer und die hoffnungsvolle Perspektive auf ein Danach wiederum gehören zu den starken Elementen dieser insgesamt leicht lesbaren Geschichte über einen einsamen Mann, der zurück in die Gesellschaft und mitten ins Leben findet.
Sarah �, Beschäftigte*r in der Buchbranche
Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry ist eine warmherzige Hommage an die Kraft der Bücher und an die zweite Chance im Leben. Gabrielle Zevin erzählt mit feinem Humor und viel Gefühl die Geschichte eines verbitterten Buchhändlers, der durch eine unerwartete Begegnung neuen Lebensmut schöpft.
Zevins Roman ist zugleich traurig und tröstlich, klug und leichtfüßig erzählt – eine Liebeserklärung an das Lesen und an die Menschen, die Bücher zu ihrem Zuhause machen.
Fazit:
Ein berührender, charmant erzählter Roman über Verlust, Hoffnung und die heilende Macht von Geschichten.
Beschäftigte*r in der Buchbranche 1495157
Zu erst hab ich mich etwas schwer getan in die Geschichte reinzukommen und mich an den mürrischen Buchhandlung Besitzer A.J. Fikry zu gewöhnen. Aber nach dem ersten Drittel war ich dann richtig in der Geschichte drin und fand die Entwicklung der Charaktere sehr gut. Es gab einige Wendungen die mich überrascht haben. Auf eine sehr positive weiß. Das Buch ist definitiv lesenswert, aber es hat es nicht auf die Liste meiner Lieblingsbücher geschafft. Weshalb ich 4 von 5 Sternen gebe. Der letzte Funke hat mir gefehlt.
Rezensent*in 1602709
Ein tolles Leseerlebnis und Bücher über Bücher
AJ ist ein verbitterter Buchhändler und betreibt die einzigste Buchhandlung im Ort.
Nach dem Tod seiner Frau laufen die Geschäfte sehr schlecht und es wird hinsichtlich noch eine Erstausgabe gestohlen.
In seinem Laden wird ein Mädchen hinterlassen und ab sofort ändert sich sein Leben.
Fazit ein Roman voller Action und Dramatik.
Ein berührendes Buch über Verlust und neue Chancen.
Ein Buch der leisen Töne. Klare Leseempfehlung -
Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry ist ein wundervolles Buch voller Herz, Wärme und Lebensfreude. Gabrielle Zevin erzählt eine berührende Geschichte über Verlust, zweite Chancen und die große Liebe zu Büchern. Die Figuren sind einzigartig und liebenswert, sodass man sie sofort ins Herz schließt. Besonders schön ist, wie viel Hoffnung, Humor und Menschlichkeit zwischen den Zeilen steckt. Dieses Buch zeigt, wie Literatur Menschen verbindet und Leben verändert. Ein echtes Herzensbuch, das man nie wieder loslassen möchte!
Ronja W, Buchhändler*in
Seit dem Tod seiner Frau ist A. J. Fikrey's Leben trostlos und auch seine Buchhandlung läuft nicht mehr. Bis er eines Tages einen unglaublichen Fund macht, welcher nicht nur sein Leben, sondern auch das seines Umfeldes auf unterschiedliche Weise verändern wird.
Ein Buch für alle, die Literatur lieben und gerne den Ort aufsuchen, an dem sie zu finden ist. Denn eine Stadt ohne Buchhandlung ist keine Stadt.
Lehrende*r 1247686
Ich hatte vor Jahren das andere großartige Buch von Zevin gelesen und bin froh, dass das Cover von diesem hier dem anderen so ähnlich sah, dass es sofort einen Ort in meinem Herzen geöffnet hat. Die Geschichte ist so ganz anders, aber trotzdem wundervoll. Der Schreibstil ist wundervoll und bringt so viele Gefühle von A.J. zum Leser. Ich freue mich schon riesig auf weitere Bücher.
Anja B, Bibliothekar*in
Als A.J. Fikry seine Frau verliert, beschließt er, die gemeinsame Buchhandlung so lange weiterzuführen, bis er sich totgetrunken hat. Zu allem Überfluss wird ihm auch noch eine wertvolle Erstausgabe von Edgar Allen Poe gestohlen. Doch wie das Leben manchmal so spielt: wenn einem etwas genommen wird, wird einem auch etwas gänzlich Unerwartetes dafür gegeben. Fikry fasst neuen Lebensmut und sich ein Herz, und bittet die neue Verlagsvertreterin um ein Date.
"Das erstaunliche Leben des A.J. Fikry" ist ein absolutes Wohlfühlbuch, ohne oberflächlich zu sein. Zu Anfang jeden Kapitels hat Fikry einen Buchtipp für seine Tochter gestellt. Und er vergleicht sein Leben gern mit Erzählmustern aus Romanen. Die Dialoge sind witzig und geistreich. In der Handlung tummeln sich lauter liebenswerte Charaktere.
Zevin erzählt von Verlust und Liebe, ohne zu dramatisieren. Toll ist natürlich auch das Setting: eine Inselbuchhandlung, in der die kleine Maya aufwächst, was nicht ohne Folgen für ihren Intellekt bleibt.
Der schönste Satz in diesem Buch kommt fast zum Schluss: "Ein Ort ohne Buchhandlung ist kein Ort".
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