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Buchcover für Goldstrand

Goldstrand

Roman

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Erscheinungstermin 27.08.2025 | Archivierungsdatum 26.10.2025


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Zum Inhalt

An der bulgarischen Schwarzmeerküste entsteht in den 1950er Jahren ein Ferienort: Goldstrand, geplant als leuchtende Vision, als Platz an der Sonne für alle. Auf der Baustelle wird Eli gezeugt. Sechzig Jahre später hat er seine größten Erfolge als Filmregisseur längst gefeiert und liegt auf der Couch seiner Analytikerin in Rom. Er mutmaßt und fabuliert seine Familiengeschichte, die durch ein ganzes Jahrhundert und quer über den europäischen Kontinent führt. Was tun mit den uneingelösten Versprechen der Vergangenheit? 

An der bulgarischen Schwarzmeerküste entsteht in den 1950er Jahren ein Ferienort: Goldstrand, geplant als leuchtende Vision, als Platz an der Sonne für alle. Auf der Baustelle wird Eli gezeugt...


Verfügbare Ausgaben

AUSGABE Anderes Format
ISBN 9783103971767
PREIS 22,00 € (EUR)
SEITEN 160

Auf NetGalley verfügbar

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Rezensionen der NetGalley-Mitglieder

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5 stars

Mich hat dieses Buch zum lächeln gebracht, weil es so schön ist
Ich mochte die ruhige Sprache und Atmosphäre des Romans
Ein rundum faszinierendes und dabei sehr interessantes Werk
Katerina Poladjans Sprache ist raffiniert, prägnant und präzise
Der Schluss hat mich etwas überrascht
Dieses Buch hat mich sehr gut unterhalten und deswegen empfehle ich es gern

5 stars
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5 stars

Ein Leben oder besser das eigene Leben und das der Vor- und Nachfahren wird hier zwischen Goldstrand und Rom aufgearbeitet. Traum und Realität verschwimmen und was bleibt von einem Leben, einem gescheiterten oder doch erfüllten Leben.

5 stars
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„Goldstrand“ ist ein fast poetisch anmutendes Protokoll zahlreicher Sitzung von Eli, einem erfolgreichen Filmregisseur, bei seiner Analytikerin. Elis Vater Felix ist als Kind mit seinem Vater Lew und seiner Schwester Vera aus dem nachrevolutionären Russland geflohen. Auf dieser Flucht verschwindet Vera vom Schiff, das sie nach Istanbul bringen soll. Ist sie über Bord gesprungen oder gefallen oder wurde sie gar gestoßen? Jedenfalls belastet dieses Ereignis sowohl Vater und Sohn. Sie werden jahrelang in einer Hütte am, später Goldstrand genannten, Strand an der bulgarischen Küste hausen und darauf warten, dass Veras Überreste angespült werden. Felix macht seinen Weg machen und wird Architekt.

Das Trauma der verschwundenen Schwester wird er niemals verarbeiten und es an Eli weitervererben, dessen Gespräche mit der Analytikerin wir nun belauschen können. Doch stimmt alles, was er erzählt?

Dieser Roman beschäftigt sich mit epigenetischen Traumata. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben, wenn man sich keiner professionellen Hilfe bedient.

Katerina Poladjan erzählt diese Geschichte mit poetischen Worten und überrascht ihre Leser mit einem durchaus verblüffenden Ende. Was mich persönlich immer stört, sind die fehlenden Redezeichen in Gesprächen.

Fazit:

Gerne gebe ich diesem Roman 4 Sterne.

4 stars
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Worum geht es
Eli ein gefeierter Filmregisseur, nun aber in die Jahre gekommen, liegt in Rom auf der Couch seiner Psychologin und rekapituliert sein Leben – seine Werke, seine Herkunft, seine Familie entlang von Odessa über Konstantinopel bis zum Goldstrand in Bulgarien.


Ton & Stil
Poladjan verwebt biografische Episoden, Reflexionen über Kunst und die europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts mit einer erzählerischen Leichtigkeit – heiter-melancholisch und reich an Atmosphären.

Der Roman wirkt wie ein filmisches Gespräch aus Retrospektive: intellektuell, introspektiv, oft ironisch, aber immer mit spürbarem emotionalem Unterton.


Kritikpunkte
Manche Episoden sind sehr kurz gehalten und etwas mehr erzählerische Ausführlichkeit hätten mich mehr auf die Reise mitgenommen. Die Kürze verlegt Schwerpunkte stärker auf Stimmung als auf die erzählerische Tiefe.


Fazit
Goldstrand ist ein kompaktes, dichtes Buch, das sich mit Fragen von Erinnerung, Kunst, Herkunft und Generationen auseinandersetzt – alles gebettet in den Rahmen eines therapeutischen Couchgesprächs. Der alternde Protagonist reflektiert über verpasste Träume und Chancen sowie ungelöste Lebensfragen.


Goldstrand schafft eindringliche Momente – ein poetisch-melancholisches Spiel zwischen Erinnerung und Identität. Allerdings bleibt es ein kompaktes Erzählen, das bewusst Reduktion statt voll ausgearbeiteter Handlung wählt.

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Ein verwirrendes Mysterium

Ein Vater reist mit seinrm 10-jährigen Sohn Felix und dessen großer Schwester Vera mit einem Schiff über das Schwarze Meer von Odessa nach Konstantinopel, eines nachts verschwindet Vera spurlos in den schwarzen Tiefen des Wassers und wird nie gefunden. Aus Felix wird ein angesehener Architekt, welcher in Bulgarien am Schwarzen Meer ein prunkvolles Hotel baut und eine vielversprechende Zukunft von der Region vor Augen hat.
Mehr als 60 Jahre später geht Eli in Rom einmal die Woche zu seiner Dottoressa, redet mit ihr über seine Familiengeschichte, seiner Mutter Francesca, die nach ihrer Rückkehr als 22-jährige aus Bulgarien schwanger ist. Sie wird von ihren Eltern verstoßen, Eli wächst bei den Großeltern auf. Seinen Vater/Erzeuger lernt er nie kennen.
Der unter 150 Seiten umfassende Roman "Goldstrand" von Katherina Poladjan @s.fischer_stories hat definitiv eine Sogwirkung und ist randvoll mit den Mysterien um Elis Familie. Und trotzdem war sie mir an einigen Stellen zu verworren und wenig nachvollziehbar. Manches Mal war für mich nicht ersichtlich was real für Eli war und was seiner Fiktion als Filmregisseur entsprungen ist.

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Goldstrand ist ein Roman der einer Reise durch Generationen, Sehnsüchte und Geschichte folgt. In den 1950 Jahren wird an der bulgarischen Schwarzmeerküste ein Ferienort Goldstrand, geplant. Eli wird hier auf der Baustelle gezeugt. Viele Jahre später hat er als Filmregisseur Erfolge gefeiert und liegt auf der Couch seiner Analytikerin in Rom. Es dauerte einige Seiten, bis ich in der Geschichte drin war. Katerina Poladjan hat mit diesem Roman, der sich zwischen Vergangenheit und Gegenwart bewegt, geschrieben. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau auf der Suche, nach Identität, nach Verbindungen und nach dem Echo ihrer Herkunft. Die Beschreibung der Atmosphäre ist zarte Melancholie, lässt Sonne und Salz auf der Haut spüren. die Autorin wechselt die Perspektive subtil, immer mit Blick auf das Ganze. Wer bin ich, wenn ich nicht weiss, woher ich komme? Das Buch ist ein tiefgründiges Werk über die Spuren, die Geschichte in Familien und Körpern hinterlässt und über die Sehnsucht, diese Spuren zu verstehen. Ein Buch das zum Nachdenken anregt. Sehr empfehlenswert.

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Ein sehr interessantes Buch, das ich gerne gelesen habe, aber gar nicht so recht einordnen kann.
Katerina Poladjan präsentiert uns mit ihrem Protagonisten Eli einen eigenwilligen Antihelden, der auf der Couch der ebenso rätselhaften wie undurchsichtigen Dottoressa von seinem Leben und dem seiner Eltern erzählt. Es ist eine verworrene Geschichte und es ist ein verworrenes Erinnern, das zwischen Realität und Fantasiertem hin und her zu springt. Das große Ganze war für mich schwer zu fassen, da vieles nur angetippt wird und nicht zu Ende erzählt ist. Trotzdem rührt einen dieser Mann, der ein Zufallsprodukt einer kurzen Affäre ist, gezeugt am Goldstrand in Bulgarien, seinen Vater niemals kennengelernt und von der Mutter getrennt bei den eigenwilligen Großeltern aufgewachsen ist. Seine eigene Ehe mit Jenny geht in die Brüche und entfremdet ihn von Tochter Vera, zu der er niemals ein wirklich liebevolles Verhältnis hatte. Gestörte Beziehungen, nicht gelebte Möglichkeiten und ein Hauch von verstaubtem Bohemian. Eine interessante Mischung und dabei mit einer Leichtigkeit und Eleganz erzählt, die Spaß macht zu lesen!

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Eli ist entwurzelt, sein Leben lang sucht er nach seiner Geschichte. Seine italienische Mutter weiß fast nichts über seinen Vater. Nur, dass er in den 50er Jahren am Goldstrand in Bulgarien an den großen Hotelanlagen mit gebaut hat. Darum herum bastelt sich Eli seine eigene Familiengeschichte.

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Goldstrand- wer weiß heute noch das man Anfang der 80er gerne nach Bulgarien flog um da billigst Urlaub machen zu können im nach Westen und seinen Devisen offenen Kommunismus ebendort! Das Rätsel um die vom Schiff verschwundene große Schwester klärt sich am Ende. Eli verbringt 40 Termine bei seiner Psychiaterin. Erfolgreicher Regisseur mit dicker Macke. Lebt im Uralten Haus der verstorbenen Großeltern und mit seinen Traumwesen - und Welten.

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Eine wunderschöne Geschichte über einen erfolgreichen Filmregisseur, der bei einem Psychologen die Geschichte seiner ganzen Familie über Generationen auferstehen lässt. Wir erfahren dabei auch viel über die Geschichte von Rumänien und Bulgarien, an dessen Küste der Goldstrand, ein großes Feriengebiet, liegt. Dort wurde er gezeugt, und damit beginnt die Geschichte. Der Roman ist sehr spannend erzählt und liest sich sehr flüssig. Sehr empfehlenswert.

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5 stars

Der Regisseur Eli liegt in Rom bei seiner Psychoanalytikerin auf der Couch und assoziiert seine Familiengeschichte. Die führt über Odessa nach Bulgarien bis nach Italien. In dem kurzen Roman entfaltet sich eine Emigrantengeschichte des 20. Jahrhunderts. Der Roman ist sehr klug gebaut und man ist verblüfft, dass soviel Inhalt hineinpasst. Sprachlich ist der Roman sehr elegant und durchzogen mit einer ordentlichen Prise Humor.

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