Rezension

Mörderische Teatime

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Rezension von

Elke R, RezensentIn

Aktualisiert am 03.10.2018

Ich empfehle dieses Buch

Ja

Dass die Autorin Deutsche ist und in Augsburg lebt, hätte ich bei der Lektüre dieses Buches nicht gedacht, denn nicht nur, dass der Plot in Irland spielt, die Namen sind so herrlich klischeebehaftet irisch, zudem haben wir eine ältere Dame, die sich detektivisch betätigt (und es fällt nicht nur einmal der Name einer allseits bekannten britischen Detektivin).

Der Roman ist in Kapitel eingeteilt mit nur einem Erzählstrang, aber einem jeweiligen Leitsatz in Form eines Zitats oder Ähnlichem über das Thema Tee versehen. Trotz ruhigen Handlungsablaufs und einer eher leichten Spannung habe ich mich gut aufgehoben gefühlt in diesem irischen Dorf und mit Vergnügen gelesen. Die Protagonistin ist nicht nur selbst Autorin, sie ist auch eine absolute Teetrinkerin und hat für jeden Anlass und jedwede Zeit den richtigen Tee vorrätig. Somit geht es in diesem Buch nicht nur um die Aufklärung eines Mordes, sondern nebensächlich auch um Tee und das Teetrinken.

Das Buch bietet leichten Lesegenuss und kommt ohne großartige Spannung wunderbar aus. Es macht Spaß, der Handlung zu folgen. Dass dies der bereits zweite Roman der Autorin ist und ggfs. sogar die Fortsetzung des ersten beinhaltet, merkt man beim Lesen eigentlich nicht, auch wenn hin und wieder Bezug auf Vorangegangenes genommen wird, was aber keine Rolle bei diesem in sich abgeschlossenen Fall spielt.

Mir hat das Buch gut gefallen, und somit gebe ich 08/10 Punkte.

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